Die Kunst der To-Do-Liste

Die Kunst der To-Do-Liste

To Do Listen können wie ein Booster für die Produktivität wirken und eine gewisse Struktur in den Alltag stabilisieren.

Aber wie erstellt man am besten eine To-Do-Liste? Dies erscheint als erstes als eine ziemlich leichte Aufgabe. Die Horkrux ist jedoch, dass die meisten Menschen es nicht schaffen ihre Listen regelmäßig komplett abzuhaken und das Wichtigste trotz der To-Do-Liste auf der Strecke bleibt. Das liegt meistens an der falschen Technik.

Der größte Fehler, den man machen kann

Der größte Fehler ist, dass zu viel auf der To-Do-Liste steht. Oft stehen 15 bis 20 Sachen auf der Liste und teilweise sogar noch mehr. Das liegt jedoch selten daran, dass wir so beschäftigt sind, sondern dass jeder Kleinmist tabellisiert wird, ala „Einkaufen, Wäsche waschen, putzen, auf die Toilette gehen“. Im ersten Blick scheint es nicht schädlich so viel wie möglich darauf zu packen, um am meisten zu schaffen. Jedoch passiert dann meistens folgendes. Nachdem man 10 Punkte abgehakt hat, vernachlässigt man den Rest, weil scho viel Zeit von dem Tag vergangen ist, man doch noch länger mit der Arbeit/Studium beschäftigt ist. Es ist einfach insgesamt zu unübersichtlich, so dass die anderen und auch wichtigeren Sachen auf der To-Do-Liste untergehe

Die optimale Anzahl an Punkten auf eurer To-Do-Liste

Die goldene Regel heißt daher MAXIMAL sechs Punkte auf eure To-Do-Liste zu schreiben. Sobald es mehr wird, gehen die einzelne Punkte unter. Die sechs Punkte sollten, dann auch die wichtigsten Sachen für diesen Tag sein. Bei den meisten Menschen hat es auch ohne überlange To-Do-Listen geklappt die Wäsche zu waschen und einkaufen zu gehen. Sechs Punkte ist die optimale Anzahl, damit es auch in die Tat umgesetzt wird.

Priorisieren!

Der nächste Punkt ist, priorisieren Sie was das Wichtigste auf der Liste ist. Dann das zweit wichtigste usw. Jetzt kommt ein mächtiger Effektivitätsbooster. Machen Sie den Punkt, der am höchsten priorisieren ist als erstes! Wie oft ist es Dir schon passiert, dass du trotz To-Do-Liste dennoch nicht das wichtigste gebacken gekriegt hast? Darum ist es wichtig, e zu deiner neuen Gewohnheit zu machen, das wichtigste auf deiner To-Do-Liste als erstes zu erledigen. Hier greift das nämlich das 80/20 Prinzip!

Profitipp zum Abschluss: Eine Steigerung ist Wochen-To-Do-Liste. Erstelle am letzten Tag der Woche (Sonntag) eine Tabelle für jeden Tag der nächsten Woche mit sechs Spalten. Jede Spalte ist die To-Do-Liste für den jeweiligen Wochentag. Und jetzt erstellst du für jeden Tag der Woche schon deine To-Do-Liste. Es reicht wenn du für die jeweiligen Tage auch nur vier Punkte aufschreibst, somit behältst du dir eine gewisse Flexibilität bereit, falls noch spontane Sachen dazukommen. Es gibt im Internet auch viele (teilweise aufwendige und schöne) Vorlagen zum runterladen oder selberbasteln, wenn ihr zu faul seid selber eine zu machen ;).

Kommentar verfassen

Diese Website verwendet Akismet, um Spam zu reduzieren. Erfahre mehr darüber, wie deine Kommentardaten verarbeitet werden.