Meditation


Wie meditiere ich richtig?

Meditation erfreut sich einer immer größeren Beliebtheit. Es gibt zahlreiche unterschiedliche Arten von Meditationen. Meditation hat viele Vorteile. Es hilft die eigene Ausstrahlung zu verbessern, da man präsenter im Moment ist. Es baut Stress ab, erhöht die Lebensqualität, hilft ruhiger, aufmerksamer zu werden, stärkt die Konzentration, hilft klare Gedanken zu fassen und trainiert gleichzeitig das Gehirn.

Setzen Sie sich im Schneidersitz auf ein Meditationskissen am Boden. Alternativ können Sie auch einen Meditationshocker benutzen, oder auch auf einen normalen Stuhl sich setzen. Wichtig ist, dass Sie einen geraden Rücken machen. Es wird viel gestritten, ob man beim Meditieren die Augen geöffnet oder geschlossen halten soll. Grundsätzlich geht beides und große Nach- oder Vorteile sind weder beim einen noch beim anderen zu erwarten. Bei der Meditation mit geöffneten Augen ist man jedoch etwas wacher für das was um einen herum vorgeht. In diesem Fall suchen Sie sich vor ihnen auf den Boden einen Punkt und schauen ihn entspannt aber konzentriert an.

Kommen wir zum wichtigsten Teil der Meditation: Der Atmung. Konzentrieren Sie sich nur auf ihren Atem. Wie Sie die Luft einatmen und wieder ausatmen. Und das war es schon! Die ganze Aufmerksamkeit richtet sich auf ihren Atem. Ihr Geist ist es gewohnt dauern abzuschweifen und 1000 Gedanken zu verfolgen. Dies jetzt auf einmal abzuschalten und konzentriert aber entspannt nur an eine Sache zu denken ist eine schwere und gleichzeitig entspannende Herausforderung für uns. Als kleine Hilfe können Sie dabei im Geist zählen. Das hilft Anfangs oft die Gedanken bei der Atmung zu halten. Zählen sie beim Einatmen 1 und beim Ausatmen 2. Solange bis sie die 10 erreicht haben. Dann fangen Sie wieder von vorne an. Es ist ganz normal, dass die Gedanken dennoch weiter abschweifen werden. Die Atmung ist ein Anker, um von unseren Gedankenkarussell über unsere Sorgen und Ängsten wieder in die Gegenwart zurück zu finden.

Befreien Sie sich jedoch beim Meditieren von dem Leistungsgedanken. Manchmal werden sie gute Sitzungen haben, wo ihr Geist ruhig und klar war und manchmal werden sie Sitzungen haben wo ihr Geist unklar war und Sie sich nur sehr schlecht konzentrieren konnten. Beides ist egal. Denken Sie nicht, dass dies gut oder schlecht ist. Es ist gut, dass Sie sich die Zeit genommen haben, ein paar Minuten achtsam gegenüber ihren Atem zu sein Punkt. Meditation ist kein Leistungssport und daher sollte der Leistungsgedanke komplett entfallen. Hierzu eine kleine Geschichte. Ein Schüler führt ein Gespräch mit einem Zenmeister:

Schüler: Wenn ich jeden Tag viele Stunden meditiere, wie lange brauche ich um ein Zenmeister zu werden?

Zenmeister: 15 Jahre.

Schüler: Und wenn ich mich richtig anstrenge? Alles andere in meinem Leben vernachlässige und nur noch für die Meditation lebe?

Zenmeister: 20 Jahre.

Schüler: Aber wenn es mein einziges Ziel ist Zenmeister zu werden und ich jeden Tag dafür meditiere, länger als alle meine anderen Mitschüler, wie lange brauche ich dann?

Zenmeister: Dann wirst du niemals Zenmeister.

Wie diese Geschichte verdeutlicht: Meditation und der Leistungsgedanke passen nicht zusammen.

Versuchen Sie zu jeden Tag zu einer festen Zeit zu meditieren z. B. Direkt nach dem Aufstehen oder vor dem Einschlafen. Veränderungen werden sich selten sofort einstellen. Es braucht einfach Zeit bis man sich an neue Gewohnheiten gewöhnt und die positiven Aspekte der Meditation sich einstellen. Dies hängt auch stark vom Typ Mensch ab, der man ist. Manche merken sofort positive Ergebnisse und manche brauchen einfach mehr Zeit.

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