Meditation

Meditation erfreut sich einer immer größeren Beliebtheit. Meditation hat viele Vorteile. Es hilft die eigene Ausstrahlung zu verbessern, da man präsenter im Moment ist. Es baut Stress ab, erhöht die Lebensqualität, hilft ruhiger, aufmerksamer zu werden, stärkt die Konzentration, hilft klare Gedanken zu fassen und trainiert gleichzeitig das Gehirn.

Anleitung für Meditation

Setz dich im Schneidersitz auf ein Meditationskissen am Boden. Alternativ kannst du auch einen Meditationshocker benutzen, oder dich auch auf einen normalen Stuhl setzen. Wichtig ist, dass du dabei einen geraden Rücken machst. Es wird viel gestritten, ob man beim Meditieren die Augen geöffnet oder geschlossen halten soll. Grundsätzlich geht beides und große Nach- oder Vorteile sind weder beim einen noch beim anderen zu erwarten. Bei der Meditation mit geöffneten Augen ist man jedoch etwas wacher und aufmerksamer für das was um einen herum vorgeht. In diesem Fall suchst du vor dir auf dem Boden einen Punkt und schaust ihn entspannt aber konzentriert an.

Richtig Atmen

Kommen wir zum wichtigsten Teil der Meditation: Der Atmung. Konzentriere dich nur auf deinen Atem. Wie du die Luft ein- und wieder ausatmest. Das war es schon! Die ganze Aufmerksamkeit richtet sich auf deinen Atem. Unser Geist ist es gewohnt dauernd abzuschweifen und 100 verschiedene Gedanken zu verfolgen. Das abzuschalten und konzentriert an eine Sache zu denken, ist eine schwere und entspannende Herausforderung für uns.

Als kleine Hilfe kannst du im Geist zählen. Das hilft oft die Gedanken bei der Atmung zu halten. Zähle beim Einatmen 1 und beim Ausatmen 2. Wenn du bei 10 bist, fängst du wieder von vorne an. Es ist ganz normal, dass die Gedanken dennoch abschweifen werden. Die Atmung fungiert als Anker, um von unseren Gedankenkarussell wieder in die Gegenwart zurück zu finden.

Sich vom Leistungsgedanken befreien

Beim Meditieren müssen wir uns vom Leistungsgedanken befreien. Manchmal haben wir eine Sitzungen, wo der Geist ruhig und klar war und manchmal haben wir eine Sitzung, wo der Geist unklar und und unruhig war. Beides ist egal. Denke nicht, dass dies gut oder schlecht ist. Es ist gut, dass du dir die Zeit genommen hast, ein paar Minuten achtsam gegenüber deinem Atem zu sein.

Meditation ist kein Leistungssport und daher sollte der Leistungsgedanke komplett wegfallen. Hierzu eine kleine Geschichte. Ein Schüler führt ein Gespräch mit einem Zenmeister:

Schüler: Wenn ich jeden Tag viele Stunden meditiere, wie lange brauche ich um ein Zenmeister zu werden?

Zenmeister: 15 Jahre.

Schüler: Und wenn ich mich richtig anstrenge? Alles andere in meinem Leben vernachlässige und nur noch für die Meditation lebe?

Zenmeister: 20 Jahre.

Schüler: Aber wenn es mein einziges Ziel ist Zenmeister zu werden und ich jeden Tag dafür meditiere, länger als alle meine anderen Mitschüler, wie lange brauche ich dann?

Zenmeister: Dann wirst du niemals Zenmeister.

Wie diese Geschichte verdeutlicht: Meditation und der Leistungsgedanke passen nicht zusammen.

Versuche jeden Tag zu einer festen Zeit zu meditieren z. B. direkt nach dem Aufstehen oder vor dem Einschlafen. Veränderungen werden sich selten sofort einstellen. Es braucht einfach Zeit bis man sich an neue Gewohnheiten gewöhnt und die positiven Aspekte der Meditation sich einstellen. Dies hängt auch stark vom Typ Mensch ab, der man ist. Manche merken sofort positive Ergebnisse und manche brauchen einfach mehr Zeit.

Es gibt zahlreiche unterschiedliche Arten von Meditationen. Wenn du neugierig geworden bist, dann kann ich dir wärmstens die Spiegelmeditation empfehlen ;).

Kommentar verfassen

Diese Website verwendet Akismet, um Spam zu reduzieren. Erfahre mehr darüber, wie deine Kommentardaten verarbeitet werden.