Besser Schlafen

In der heutigen Zeit wird Schaf oft als eine Notwendigkeit empfunden. Ein Langschläfer gilt in der Vorstellung vieler  Menschen oft als etwas schlechtes. Wer schläft, verpasst das Leben und ist faul und unmotiviert. Schlaf ist jedoch essenziell für unser Glücksgefühl, ob wir entspannt oder gestresst durch den Tag gehen, ob wir vor Kreativität strotzen oder wie eine tote Maschine vor dem Laptop hocken und unsere Arbeit erledigen. Schlaf macht schlau und schön und stark. Ich habe schon in diesem Artikel wichtige Aspekte für einen gesunden und guten Schlaf geschrieben. Hier möchte ich jetzt aber eine Stufe weiter gehen.

Die drei Phasen des Schlafes

Für guten Schlaf muss zwischen drei Phasen unterschieden werden. Dem Einschlafen, Durchschlafen und dem Aufwachen. Zum Thema Einschlafen habe ich schon viel in den Artikel in unter zwei Minuten einschlafen geschrieben. Ansonsten bleibt nicht mehr viel zu sagen, außer dass der Geist entspannt sein sollte (also keine aufregende Filme vor dem Einschlafen) und man sich unbedingt an Routinen vor dem Einschlafen halten sollte (zum Beispiel: Nach dem Zähneputzen direkt schlafen gehen). Der Körper gewöhnt sich schnell an solche Rituale und verbindet dann automatisch, dass es jetzt Zeit ist einzuschlafen. 

Das Durchschlafen

Zum Thema Durchschlafen: Auch hier habe ich schon Wesentliches in diesem Artikel geschrieben. Jeder Mensch ist anders und dementsprechend braucht auch jeder Mensch unterschiedlich viel Schlaf. Manche kommen mit sechs Stunden Schlaf aus, andere brauchen brauchen neun Stunden Schlaf. Das ist eine reine Genetiksache. Dieser genetische Aspekt spiegelt sich aber nicht nur in der Dauer des Schalfes wieder, sondern vor allem wie der jeweilige Mensch am besten schlafen sollte. Das soll heißen, es gibt verschiedene Schlaftypen und je nach dem, macht es einen großen Unterschied welche Matratze oder Kopfkissen man haben sollte und wie man am besten schläft.

Zur Wahl der richtigen Matratze kann ich nicht viel sagen, da sollte man in ein Fachgeschäft reingehen und sich beraten lassen und vor allem probieren, wo man sich am wohlsten fühlt. Hierfür gibt es Fachpersonal.

Das richtige Kissen

Ein Aspekt der meistens extrem unterschätzt wird, ist die richtige Wahl des Kissens. Idealerweise bettet man seinen Kopf so, dass die Halswirbelsäule in einer natürlichen Verlängerung zur Brustwirbelsäule liegt. Ansonsten kommt es oft zu Verspannungen im Kopf und Nackenbereich. Gerade dies kann ausschlaggebend sein, ob man sich nach dem Aufstehen wie gerädert fühlt oder fit in den Tag startet. Für das Kissen ist es entscheidend, ob man ein Seiten-, Bauch-, oder Rückenschläfer ist. Gehört man zu den Seitenschläfern, braucht man ein langes und schmales Kissen. Es soll nur der Kopf auf dem Kissen liegen. Bei quadratischen Kissen hat man das Problem, dass automatisch die Schulterpartien auch noch drauf sind, was die Wirbelsäule krümmt. Bei Rückenschläfern ist darauf zu achten, dass die Wirbelsäule gerade liegt. Ist der Kopf überstreckt, kann dies Schnarchen hervorrufen. Bauchschläfer brauchen gar kein Kopfkissen. Falls sie doch eins wollen, empfiehlt sich ein sehr schmales Kissen für sie. 

Kommen wir zur letzten Phase, dem Aufwachen: 

Die Snooze-Taste, so beliebt sie auch ist, macht unseren Körper fertig. Das wiederholte und schnelle Gleiten vom Wach- zum Traumzustand entzieht unseren Körper Energie und bringt seinen Rhythmus durcheinander. Am besten ist es sanft aufzuwachen. Tageslichtwecker sollen für so etwas sehr gut sein, aber ich habe keine Erfahrungen dazu gemacht und ich kann mir vorstellen, dass das Aufwachen durch Licht nicht für jeden funktioniert.

Was eine Möglichkeit ist, um (wenigstens halbwegs) fit aufzuwachen, ist die eigene innere Uhr zu stellen. Wahrscheinlich kennt es jeder, dass an Tagen, wo wichtige Ereignisse z.B. Klausuren, Projektvorstellungen, Bewerbungen etc. sind, wir gar keinen Wecker brauchen. Wir werden ein paar Minuten wach, bevor der gestellte Wecker klingelt. Unser Körper weiß, dass wir zu dieser Zeit aufstehen müssen und dass es uns sehr wichtig ist, dementsprechend stellt er sich darauf ein. Wir werden nicht nur rechtzeitig wach, sondern wir werden auf eine sehr sanfte Art und Weiße wach.

So hat man an der Universität Tübingen folgendes Experiment gemacht. Forscher haben den Versuchspersonen gesagt, dass sie um eine feste Zeit geweckt werden. Die erste Gruppe wurde exakt zu dieser Zeit geweckt und die zweite Gruppe etwas früher. Der Körper stellte bei der ersten Gruppe Cortisol her, fuhr den Blutdruck und Puls hoch und das Immunsystem runter (natürlich nur kurzfristig). Dadurch war die erste Gruppe fitter und wacher. Die zweite Gruppe konnte diese Effekte nicht verzeichnen und war dementsprechend schlechter drauf.

Sich geistig darauf einzustellen und nochmal zu vergegenwärtigen, dass es einem persönlich sehr wichtig ist, morgen um diese Uhrzeit wach zu sein, kann extrem helfen. 

Das war es von mir zum Thema besser schlafen. Ich hoffe es hat euch gefallen und nächsten Montag kommt der nächste Artikel ;).

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