Spiegelmeditation

Die verzehrte Wahrnehmung durch unser Ego

Die Spiegelmeditation ist etwas sehr Wirksames, um herauszufinden wie andere Menschen uns wahrnehmen. Uns fehlt die nötige Objektivität wahrzunehmen, wie unsere Mitmenschen uns sehen. Wir sind oft durch unser Ego schon vorprogrammiert, dass wir ein bestimmtes Selbstbild haben und dieses um jeden Preis erhalten wollen. Die meisten Menschen überschätzen sich maßlos. Sie halten sich zum Beispiel für intelligenter als sie wirklich sind. Bei einigen anderen ist es genau anders herum. Sie haben ein sehr schlechtes Selbstbild, unterschätzen sich und leiden deswegen oft an Minderwertigkeitskomplexen. Aufgrund dieser trügerischen Filter nehmen wir uns selber nie so wahr, wie unsere Mitmenschen uns wahrnehmen.

Vorteile der Spiegelmeditation

Die Spiegelmeditation hat viele Vorteile, welche sich vor allem nach längerer Praxis bemerkbar machen:

  • Du findest heraus, wie du auf andere wirkst und wie sie dich wahrnehmen.
  • Die Spiegelmeditation kann helfen sich wieder mehr selbst zu akzeptieren und Selbstliebe zu entwickeln. Laut einer Umfrage fühlen sich die meisten Menschen unwohl, wenn sie in den Spiegel schauen, da sie mit ihrem Äußeren unzufrieden sind.
    Durch die Medien sind wir so geprägt, dass wir ein ganz bestimmtes Schönheitsideal haben. Vor ein paar hundert Jahren war das Schönheitsideal richtig fett zu sein. Die letzten Jahrzehnte haben lauter dürre Models die Zeitschriftencover und die Werbung geprägt, wodurch unser Schönheitsideal sich gewandelt hat und die wenigsten es schaffen diesem wirklich zu entsprechen. Gerade durch die Spiegelmeditation kannst du dich auf eine komplett neue Art und Weiße sehen und lernen dich selbst zu lieben.
  • Es hilft dir dabei dich besser kennen zu lernen.

So funktioniert die Spiegelmeditation

Hock dich vor einem Spiegel, ob du im Schneidersitz oder auf einen Stuhl sitzt, ist dabei egal.

Schau dich nun im Spiegel an, betrachte vor allem deine Augen (die Augen sagen am meisten über einen Menschen aus). Welche Gedanken kommen dir dabei hoch?
Betrachte deinen ganzen Körper. Was fällt dir auf? Bist du angespannt, wie wirken deine Körpersprache und der Ausdruck deiner Augen auf dich? Wirkst du kalt oder warmherzig? Das Wichtige dabei ist, dass du keine Wertung deiner Gedanken vornimmst. Angenommen es kommt der Gedanke „ich wirke unentspannt“, dann soll keine Kritik, Rechtfertigung oder eine Analyse stattfinden. Der Gedanke taucht auf, du nimmst ihn wahr und lässt ihn neutral weiter ziehen. 

Ich kann es wirklich nur empfehlen, sich nebenbei mit dem Thema Selbstliebe/Selbstakzeptanz zu beschäftigen, in Verbindung mit der Spiegelmeditation kann es einen um einiges weiterbringen.

Ich persönlich halte die Spiegelmeditaiton für eine klasse Übung. Vor allem wenn man sie öfter einsetzt, lernt man einiges über sich selbst. Jedem, der für die Meditation im Allgemeinen offen ist, kann ich nur raten sich an die Spiegelmeditation heranzuwagen. 

Ich hoffe der Beitrag kann den einen oder anderen helfen. Bis nächsten Montag ;).

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