Resilienz: Die ultimative Widerstandsfähigkeit

Resilienz ist nach dem Duden die psychische Widerstandskraft oder die Fähigkeit, schwierige Lebenssituationen ohne anhaltende Beeinträchtigung zu überstehen. 

Resilienz geht einher mit Willenskraft. Wer einen starken Willen hat, der übersteht auch widrige Situationen im Leben besser. Umgekehrt gilt das genauso, da man trotz persönlicher Niederlagen und Krisen, weiter macht, anstatt aufzugeben und sich damit abzufinden.

Resilienz entscheidet, wie wir mit extrem Situationen umgehen. Resiliente Menschen ruhe sich eine Zeit lang aus und können dann die Krise hinter sich lassen. Sie Krempeln die Ärmel hoch und versuchen, das beste aus der Situation zu machen. 

Durch Resilienz an Krisen wachsen

Was die Resilienz so beeindruckend macht, ist, dass man durch sie an den eigenen Krisen wachsen kann. Anstatt, dass die Krise einen permanent schwächt und unglücklich macht, verleiht einem die Resilienz die Möglichkeit daran zu wachsen und stärker zu werden. Ganz nach dem Motto: „Jetzt habe ich das geschafft, jetzt kann ich auch alle anderen Probleme lösen“. Oft ist es diese Philosophie, welche das Kernstück für die Resilienz bildet. 

Stress

Stress ist hier ein sehr wichtiges Kriterium. Vor allem der Dauerstress schwächt unsere Widerstandsfähigkeit massiv! Die Resilienz hängt unmittelbar mit unserer Stressresitenz zusammen. Je entspannter man ist, desto resistenter und desto resilienter ist man. Wie man erfolgreich gegen Stress vorgeht habe ich hier geschrieben. Auch Meditation kann gegen Stress enorm helfen. 

Selbstbewusstsein

Selbstbewusstsein geht mit der eigenen Willenskraft einher. Ein wirklich selbstbewusster Mensch hat auch eine starke Willenskraft. Wie man daran arbeiten kann, habe ich hier geschrieben.

Optimismus

Optimismus und Resilienz hängen unmittelbar miteinander zusammen. Zwar ist der Optimismus keine zwingende Eigenschaft für mehr Resilienz, aber den meisten Menschen hilft es, persönliche Lebenskrisen zu überstehen und besser zu bewältigen, wenn man den Glauben an eine positive Zukunft hat und weiß, dass alles wieder gut wird. 

Stabile Beziehungen mit Familie, Freunden und Partner

Die Wissenschaft hat herausgefunden, dass entscheidend für die Resilienz eines Menschen ist, ob er stabile Beziehungen führt. Hat die Person einen festen Freundeskreis und einen guten, regelmäßigen Kontakt mit seiner Familie?

Herausforderungen schaffen und bewältigen

Wie schon geschrieben, wachsen wir an unseren Krisen und Herausforderungen. Wenn man einen schlimmen Abschnitt im Leben überstanden hat, kann man daraus die Kraft ziehen und sich sagen „ich habe das überstanden, dann werde ich auch noch das nächste Problem überstehen“. Dies ist das Kernstück der Resilienz. Um das wirklich zu entwickeln oder zu trainieren, muss man solche Erlebnisse machen.

Das heißt jetzt nicht zwingend, dass man sich Lebenskrisen schaffen muss, um Resilienz aufzubauen. Es heißt viel mehr, konstant aus der Komfortzone zu gehen und sich neuen Herausforderungen zu stellen. Damit sagt man jedes mal seinem Unterbewusstsein: „Ich komm mit einer anderen Lebenslage zu Recht, die ich noch nicht kannte. Auch bei Problemen finde ich einen Weg diese zu lösen.“ Die Resilienz funktioniert was das angeht sehr ähnlich wie die Willenskraft, darum überschneidet sich auch hier einiges mit dem Blogartikel Selbstdisziplin und Willenskraft
Die Quintessenz ist: Resilienz ist ein Muskel. Trainier ihn oder verlier ihn. Eine Herausforderung kann alles sein, was uns etwas Angst bereitet, z.B. neue Leute kennen lernen, einen Vortrag vor Publikum halten, neue Aufgaben aus dem Beruf übernehmen. Oft rührt die Angst daraus her, dass man sich auf neues Terrain begibt, welches man nicht kennt. 

Das war es heute wieder von mir. Ich hoffe es hat euch gefallen und wir lesen uns wieder nächsten Montag ;).

Kommentar verfassen

Diese Website verwendet Akismet, um Spam zu reduzieren. Erfahre mehr darüber, wie deine Kommentardaten verarbeitet werden.