Die 2-Minuten-Regel

Wie funktioniert die 2-Minuten-Regel?

Diese Regel habe ich vor einer Woche entdeckt und direkt angefangen sie umzusetzen. Die 2-Minuten Regel funktioniert so: Aufgaben, die man in unter 2 Minuten erledigen kann, nimmt man sofort in Angriff.

Die 2-Minuten-Regel verspricht folgende Vorteile:

  1. Es verschlankt die To-Do-Listen
  2. Es baut den Stress ab
  3. Mehr Entspannung im Alltag
  4. Der Kopf bleibt frei

Ein Beispiel, um es sich bewusst zu machen: Angenommen man muss noch den Müll rausbringen, so bleibt die Aufgabe im Hinterkopf beziehungsweise im Unterbewusstsein hängen, wenn man es nicht sofort erledigt. Unterbewusst wissen wir, dass wir noch etwas zu erledigen haben, auch wenn wir gerade nicht an diese Aufgabe denken. Das erzeugt Stress und zwar über den ganzen Tag. Wie schon in vielen Artikeln hier erwähnt, ist Stress einer der Hauptgründe, für schlechte, unkonzentrierte Arbeit, die nicht glücklich macht.

Eigene Erfahrung

Meine eigene Erfahrung mit der 2-Minuten-Regel war folgende: Zum einen war auf meiner To-Do-Liste wirklich weniger aufgeschrieben. Ich habe zwar immer die Regeln in meinem Blogartikel beherzigt und nie mehr als sechs Sachen auf meine To-Do-Liste geschrieben und das unwichtige weggelassen. Aber wenn wichtige Sachen anstanden, die zwar nicht zeitintensiv waren, aber dennoch so wichtig, dass ich sie nicht vergessen durfte (Anruf bei einer Behörde), habe ich es auf später verschoben und auf meine To-Do-Liste gepackt. 

Anderer Nebeneffekt ist, dass meine Wohnung um einiges ordentlicher ist, weil ich sofort alles wieder aufräume. 

Mir ist auch teilweise gar nicht aufgefallen, wie viel ich in meinen Alltag an Kleinigkeiten auf später verschoben habe. Das war an sich auch eine interessante Erfahrung.
Am Anfang war es etwas schwierig immer an die 2-Minuten-Regel zu denken, wenn man gerade mitten im Alltag gefangen war. Aber ich muss sagen, es wird sehr schnell zu einer Gewohnheit, dass man wirklich dauernd daran denkt. Bis jetzt finde ich die 2 Minuten Regel super und jeder der etwas unordentlicher ist, wird davon auf jeden Fall profitieren. 

Das war es diese Woche wieder von mir und wir lesen uns nächsten Montag zur selben Zeit wieder ;).

10 Kommentare

  1. Ich finde deinen Selbstoptimierungshang spannend. Besonders den Verve mit dem du das verfolgst. Kenne die 2 als 3 Minutenregel, aber bin oft inkonsequent obwohl rational alles dafürspricht. Meist ist es zumindest privat so, dass ich eh alles wegräume, sonst liegt es ewig und dann ist das Resultat etwas frustrierend. Werde jetzt die 2 Minutenregel wieder konsequent anwenden diese Woche und dann weitersehen. Merci

  2. Das hat wirklich was … so einfach und einleuchtend, dass man sich fast schon ein wenig … äääh … seltsam vorkommt, weil man da nicht schon mal früher drüber nachgedacht hat 😁

  3. Hallo Stophel,
    das mit der 2 Minuten Regel klingt gut. Ich habe sie auch einmal auf einem Seminar kennen gelernt und direkt danach versucht sie im Büroalltag anzuwenden. Da ging es mir allerdings genauso wie zu Hause:
    Vor lauter Erledigungen von Kleinigkeiten hatte ich keine Zeit mehr die „großen Punkte“ zumindest termingerecht zu erledigen. Passt halt nicht für jeden.
    Liebe Grüße
    Monika

  4. Oh ok, dann bringt das natürlich nichts :/
    Was mir dabei ein bisschen geholfen hat, ich habe einige Sachen in Kategorien eingeteilt. Zum Beispiel anstatt, dass ich jetzt die Tasse sauber mache und danach die Pfanne sauber mache und danach das Bett mache, habe ich das alles als eine Kategorie aufräumen betrachtet, was insgesamt länger als 2 Minuten dauert. Teilweise bin ich da flexibel ;).

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