Das Gehirn mit diesem Hack austricksen

Wieso etwas machen, worauf man keine Lust hat?

Im heutigen Beitrag geht es darum, dass eigene Gehirn auszutricksen, um die Sachen zu machen, auf die man keine Lust hat. Der ein oder andere wird sich wahrscheinlich jetzt denken: Wieso soll ich überhaupt etwas machen, auf das ich keine Lust habe?
Ein Beispiel, dass ich den gesamten Artikel über aufgreifen werde: Du willst einen durchtrainierten Körper haben. Zum einen ist es wichtig für deine Gesundheit regelmäßig Sport zu machen. Zum anderen ist es auch für dein Selbstwertgefühl wichtig, sich in dem eigenen Körper wohlzufühlen. Wenn man mit dem Trainieren anfängt, um endlich seinen Traumkörper zu bekommen, fantasiert man meistens rum, wie es ist, endlich so auszusehen. Man stellt sich vor den Traumkörper zu haben und all die positiven Reaktionen, die man bekommt.

Motivationsprobleme

Das Fantasieren und das Training im Fitnessstudio sind aber zwei komplett unterschiedliche Empfindungen. Das Fantasieren ist mit lauter positiven Gefühlen verbunden. Das Trainieren kann aber auch sehr langweilig und frustrierend sein, wenn man zum Beispiel eine Stunde auf dem Laufband ist. 

Ein anderes Motivationsproblem ist, dass man meistens das Endziel nicht erreichen wird, weil man sich denkt ich muss noch etwas mehr abnehmen, um meinen Traumkörper zu erreichen. Niemals das zu schaffen, was man sich vorgenommen hat, wird aber einen unzufrieden und demotiviert machen. Selbst wenn man sein Ziel endlich erreicht hat, wird man aufgrund dessen meistens dann im Training stagnieren, wieder abbauen oder aufhören, da das Ziel „nur“ war seinen persönlichen Traumkörper zu erreichen. 

Den Fokus auf den Prozess und nicht das Ziel richten

Um das zu verhindern, muss man ein anderes Mindset entwickeln. Anstatt zu denken, dass es nur um das Ziel geht und wenn das erreicht ist, wird man endlich glücklich und erfüllt sein, muss man Freude am Prozess/ Training an sich finden. So wird man es durchhalten und auch nach dem Erreichen des Endziels weiter machen. 

Wie genieße ich es nun, habe Spass und bleibe motiviert bei der Sache?

Anstatt aus einer Position der Schwäche und des Mangels zu denken, muss man aus einer Position der Stärke und des Überflusses denken: Wenn man den Gedanken hat Ich muss Sport machen, um einen trainierten Körper bekommen. Ich muss abnehmen. Dann sind das Gedanken, die von einem Mangel herrühren. Wir sagen damit unserem Unterbewusstsein, dass wir nicht gut genug sind, wie wir aktuell sind. 

Es impliziert, dass du etwas noch nicht hast und es erst noch erreichen musst. Bei unserem Beispiel, wäre es: Ich muss trainieren, weil ich nicht trainiert bin. Ich muss abnehmen, weil ich nicht schlank bin. Genau an dieser Stelle setzt nun unser Ego ein. Wir alle haben eine bestimmtes Selbstbild von uns. Unser Ego verleitet uns dazu, dass wir uns unserem Selbstbild anpassen.

Wenn man einen Kind oft sagt, dass es schlau ist, wird es sich für schlau halten und bessere Noten in der Schule schreiben. Wenn wir uns sagen, dass wir trainieren müssen, dadurch implizieren, dass wir nicht trainiert sind, dann ist unser Selbstbild, wir sind nicht trainiert oder wiegen zu viel. Durch unser Ego werden wir uns nun so verhalten, wie wir denken, dass sich untrainierte oder zu dicke Menschen verhalten. Wie verhalten sich untrainierte Menschen? Sie gehen nicht trainieren! Wie verhalten sich Menschen mit Übergewicht? Sie essen zu viel! Jedes Mal, wenn wir uns sagen, dass wir trainieren gehen müssen, sabotieren wir uns damit selber und zerstören ein klein wenig unsere Motivation.

Was stattdessen denken?

Jetzt muss man sich aber nicht einreden, dass man schlank und rank ist, wenn man auf 1,65 m 200 kg auf die Waage bringt. Oder wenn man seit 3 Jahren keinen Sport gemacht hat, dass man eine Sportskanone ist. Es würde auch nichts bringen, weil euer Unterbewusstsein, dass nicht glauben würde. Aber man kann stattdessen sagen: Ich gehe ins Fitnessstudio, weil ich ein aktiver Mensch bin. Ich achte auf mein Gewicht, weil mir meine Gesundheit wichtig ist. Diese Aussagen gehen weg von einem entfernten Ziel, wo unser Ego nicht zulassen würde und lenkt den Blickwinkel auf den aktuellen Prozess, was auch der Wahrheit entspricht und motiviert uns dadurch. Ein andere Satz wäre auch: Ich gehe ins Fitnessstudio, weil ich das Gefühl nach dem Training mag. Ich gehe ins Fitnessstudio, weil ich gerne meine Grenzen überschreite.

Diese Denkweise kann massive innere Blockaden und Widerstände beseitigen. 

Das war es diese Woche wieder von mir und wir lesen uns nächste Montag um 9:00 Uhr ;).

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