Tipps um früh aufzustehen

Wir kennen es alle: Man will früh aufstehen und stellt sich entsprechend den Wecker. Wenn der Wecker klingelt, stehen wir jedoch nicht auf, sondern drücken wiederholt die Snooze-Taste. Anstatt um 7:00 Uhr aus dem Bett zu kommen, steht man erst um 11:00 Uhr auf. Ich möchte euch ein paar Tricks vorstellen, womit ihr ganz leicht zum Morgenmensch werden könnt.

Wenn ihr wissen wollt, wie sehr frühes Aufstehen, die Produktivität und den Alltag verändern kann, dann lest meinen Testbericht, wo ich mehrere Wochen immer um 4:30 aufstehe.

Ich war nicht der Typ, der am Morgen voller Energie aus dem Bett springt, aber diese Tipps haben mir sehr geholfen:

Wecker am anderen Ende des Zimmers aufstellen

Der Klassiker schlechthin ist, wenn der Wecker klingelt, ihn auf stumm zu stellen. 15 Minuten später klingelt er erneut und er wird wieder auf stumm gestellt. Wir sind im warmen Bett eingepackt und können problemlos weiterschlafen. Stellt man den Wecker am Ende vom Zimmer auf, ist man gezwungen aufzustehen und sich zu bewegen. Dadurch sind wir nicht mehr im „Schlafmodus“ gefangen.
Eine weitere Möglichkeit ist es den Wecker ins Badezimmer zu stellen und die Türen offen zu lassen. Wenn man dann den Wecker ausschaltet, steht man direkt vor dem Waschbecken, um sich die Zähne zu putzen und das Gesicht zu waschen. Dadurch ist eine weitere psychologische Hürde vorhanden wieder ins Bett zu gehen.

Hardcore Variante: Ein Glas Wasser

In der Zeit, wo ich sehr wenig zustande gebracht habe, habe ich das auf die Spitze getrieben. Ich habe ein Glas Wasser zwischen den Wecker und meinem Bett aufgestellt. Nachdem ich den Wecker ausgeschaltet habe, habe ich dann das Glas Wasser in mein Gesicht geschüttet. Nach zweimal habe ich allerdings einen Waschlappen dazu gelegt, weil die Wasserflecken auf dem Teppich gestört haben…

Zur gleichen Zeit aufstehen

Wir sind Gewohnheitstiere. Unser Körper kennt kein Wochenende. Wenn wir unter der Woche früh aufstehen und am Wochenende spät, zerstören wir unseren natürlichen Schlafrhythmus.
Zudem stellt unser Körper nicht genügend Energie zur Verfügung. Wenn wir jeden Tag um 7:00 Uhr aufstehen, dann weiß er nach einer gewissen Zeit: Ab 7 Uhr wird unsere Kraft und Energie benötigt. Wir werden um diese Zeit fit sein. Wenn wir am Wochenende länger schlafen, kann unser Körper sich nicht darauf einstellen. Die Folge ist, wir wachen müde und schlaftrunken auf.

Ein Alarm reicht

Was ich früher häufig gemacht habe, war nicht einen sondern fünf Wecker zu stellen. Einen um 6:30 Uhr, den zweiten um 6:45 Uhr… Das Problem ist, wir schaffen uns damit eine Ausrede nie beim ersten Mal Klingeln aufzustehen.

Die To-Do-Liste

Meine Lieblingsgewohnheit schlechthin ist die To-Do-Liste. Auch hier erweist sie sich als eine große Hilfe: Am Samstag nimmt man sich vor, früh aufzustehen, um mehr vom Tag zu haben. Wenn wir jedoch keinen Plan haben, was wir an unserem Samstag machen, werden wir nie früh aus dem Bett kommen. Wir sind vielleicht wach, aber wenn wir nicht wissen, was wir mit unserer Freizeit machen sollen, haben wir keine Motivation uns aus dem Bett zu bemühen. Ein grober Plan würde schon ausreichen: Morgens will ich einkaufen gehen, weil da noch wenig los ist in der Stadt. Vormittags habe ich einen Termin beim Friseur. Schon dieser simple Plan reicht hierfür vollkommen aus. 

Luxusvariante: Kaffeemaschine

Ein Motivatior, um schon in der Früh einen chilligen Samstag zu genießen, ist die Kaffeemaschine zu programmieren, dass sie zu einer bestimmten Uhrzeit den Kaffee automatisch zubereitet. Solche Kaffeemaschinen gibt es bereits ab 30 € auf Amazon.

Ich hoffe der ein oder andere Tipp bringt euch weiter. Wenn ihr selber ein paar nützliche Tricks habt, um früh aus dem Bett zu kommen, dann schreibt sie gerne in die Kommentare. Ansonsten lesen wir uns wieder nächsten Montag ;).

5 Kommentare

  1. Eine schöne Zusammenstellung, mir persönlich schickt der Punkt: „Zur gleichen Zeit aufstehen“. Seit Jahrzehnten werde ich verlässlich ohne Wecker plus/minus 10 Minuten zur gleichen Zeit wach. Fast immer stehe ich dann auf. Als Ausnahme lege ich mich aber auch nochmal hin, nachdem ich vorher kurz draußen war. Aber der Grundrhythmus bleibt der gleiche, Das hat sich bei mir bewährt.

  2. Gewonnen. 4 Uhr. – ganz einfach, die Welt liegt zum größten Teil im Schlaf und ich kann in Ruhe mit den Vierbeinern raus, dann gemütlich frühstücken und nur so kann ich zumindest einen Arbeitstag beginnen. Mit Hektik am Morgen wäre er schon verdorben. Natürlich mag ich, wenn ich mich nicht wohlfühle oder auch nur freihabe gern noch mal umdrehen. Aber in aller Regel wissen das die erwähnten Mitbewohner zu verhindern.

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