Balance im Alltag finden

Oft sind es Angst, Stress, Furcht, Verpflichtungen und Druck, die unser Gleichgewicht zu Fall bringen. Wir werden täglich mit Problemen und Stressursachen zugebombt. In diesem Blogartikel möchte ich zeigen, wie man im Alltagsstress mehr Entspannung reinbringt, relaxen kann und den Kopf frei hält. Erfahre wie du dich mit einfachen Tricks gegen viel Druck wehren kannst: 

Atmung

Wie wir uns fühlen, spiegelt sich in unserer Körperhaltung wieder. Wenn wir uns selbstbewusst fühlen, haben wir einen breiten Stand, nehmen viel Platz ein und haben eine aufrechte Körperhaltung. Wenn wir uns schwach oder minderwertig fühlen, haben wir eine gebeugte Körperhaltung, einen schmalen Stand und einen gesenkten Blick. Das wirkt aber auch umgekehrt. Wir können mit unserer Körperhaltung unseren Geist beeinflussen. Nehmen wir einen breiten Stand und eine aufrechte Körperhaltung ein, dann werden wir uns nach kurzer Zeit selbstbewusster fühlen.

Das klappt auch mit der Atmung. Deine Atmung verändert sich anhand deines Stresslevels. Du kannst also an der Atmung feststellen, wie entspannt oder gestresst jemand ist. Um unseren Stress zu senken, reicht es aus, unsere Atmung zu verändern. Am entspanntesten atmen Babys. Ein Baby atmet durch die Nase ein, die Luft füllt den Bauch und dann atmet es wieder über die Nase aus. Das Ausatmen dauert länger als das einatmen. Wenn wir diese Atmung kopieren, wird unser Stresslevel merklich sinken. Diese Atmung ist auch perfekt, um besser einzuschlafen.
Ein anderes Beispiel ist die Vierecksatmung, welche besonders vor großen Auftritten hilft das Lampenfieber zu senken.

Im Moment leben

Einen Großteil unserer Zeit verbringen wir in der Vergangenheit oder in der Zukunft. Das muss nicht zwingend schlecht sein. Aber mehr als 90 % der Gedanken von gestern, sind auch die Gedanken, welche wir heute haben. Wir haben weder einen Mehrwert noch sonst etwas, stattdessen verlieren wir den Kontakt zur Gegenwart und denken an unsere Sorgen und Ängste. Um diese hohe Prozentzahl zu drücken, hilft es bewusst den Tag zu leben.

Der erste Schritt ist, es wirklich zu wollen und sich vorzunehmen, mehr auf den Alltag zu achten. Hier hilft es zu meditieren. Besonders die Netflix-Meditation ist eine gute Möglichkeit sich an das Thema heranzutasten. Es geht darum, mal nicht zu denken, sondern einfach nur denn Augenblick wahrzunehmen. Eine sehr bekannte Studie hat nachgewiesen, dass die Gehirnregion, wo der Ursprung von unserem EGO vermutete wird, durch Meditation weniger stark ausgeprägt ist. 

Schlechtes Energiemanagement

Unser Körper stellt uns jeden Tag Energie zur Verfügung, um aufzustehen und den Tag zu leben. Es ist normal, dass wir am Nachmittag Energietief haben und uns müde und schlapp fühlen.

Oft greifen wir dann zu Sachen, die kurzfristig helfen, aber langfristig das Gegenteil bewirken. Wir haben für die nächsten Tage noch weniger Energie, unsere Konzentration leidet darunter und wir schaden damit unserer Gesundheit. Ein Beispiel: Nach einen anstrengenden Tag, trinkt man zwei bis drei Bier, um zu entspannen und neue Kraft zu tanken. Anstatt zu lernen besser zu schlafen, gönnen wir uns einen doppelten Espresso. Um das Mittagstief zu überbrücken brauchen wir aber noch Zucker und kaufen Schokolade.

Wenn man sich mental erschöpft, zerstreut und ausgelaugt fühlt, dann ist man auch körperlich ausgelaugt. Ich habe schon oben geschrieben, dass unser Geist auf unseren Körper Auswirkungen hat und umgekehrt. Schlaf ist essenziell zur Erholung. Anstatt die Downphase mit Espresso und Süßigkeiten zu überbrücken, wäre es eine Option, einen kurzen Mittagsschlaf zu machen. Ich weiß nicht jeder, der einen Job hat, kann einfach ein Schläfchen abhalten, wenn er sich müde fühlt. Das wäre zwar das Optimum, aber praktisch schlecht umsetzbar. Wir tun unseren Körper keinen Gefallen, wenn wir diese Müdigkeit mit Koffein und Süßigkeiten bekämpfen. Stattdessen sollte man Hirnnahrung wie Nüsse konsumieren. Es braucht zwar länger, bis es neue Energie liefert, diese steht uns dafür aber auch länger zur Verfügung. 

Der Grund ist entscheidend

Es kommt vor allem darauf an, wieso man was macht. Nehme ich das Glas Wein zum Genuss, um einen schönen Abend mit Freunden zu haben? Oder nehme ich es, weil ich runterkommen muss? Esse ich Süßigkeiten, weil ich den Geschmack mag, oder weil ich das Gefühl habe, ich brauche extra Energie?

Der Unterschied macht sich in zwei Arten bemerkbar.
1. Wenn wir etwas nehmen, um uns zu beruhigen oder mehr Energie zu kriegen, werden wir mehr konsumieren, als wenn es sich nur um Genuss handelt.
2. Unser Körper gewöhnt sich daran, dass wir die Downphasen oder die Anspannung mit externen Mittel bekämpfen. Wenn wir uns ein Energiedrink in der Mittagspause gönnen, wieso sollte unser Körper darauf achten, dass wir zu dieser Zeit wacher sind, wenn das schon der Energiedrink erledigt? Wieso sollte er sich auf Entspannung einstellen, wenn es das Glas Wein übernimmt? Das schaukelt sich langsam immer mehr hoch, dass wir statt einen Espresso irgendwann einen doppelten brauchen. Unser Körper gewöhnt sich daran, noch weniger machen zu müssen und wir haben einen Teufelskreislauf.

Je mehr wir unseren Körper vergiften, desto mehr geraten wir physisch und psychisch aus dem Gleichgewicht. 

Wie man allgemein mehr Energie zur Verfügung hat, erfährst du hier.  

Fokus

Eine andere Option, um weniger Stress im Alltag zu haben, ist mehr Konzentration zu besitzen. Wir lassen uns weniger ablenken, bekommen die Arbeit schneller rum und gelangen in den berüchtigten Flow. Der Flow ist wie eine Meditation. Je konzentrierter wir arbeiten, desto mehr leben wir im Augenblick. Allein dadurch schüttet unser Körper weniger Stresshormone aus, als wenn wir uns unkonzentriert ans Werk machen.

Es kommt natürlich auf die Art der Arbeit an und wie viel Druck damit verbunden ist. Wenn ein 100 Millionen Euro Projekt morgen fertig werden muss, wird man nicht entspannt arbeiten. Wie man genau seine Konzentration steigern kann, erfährst du hier. Besonders die Pomodorotechnik kann helfen, schell und konzentriert zu arbeiten. Noch eine Anmerkung zum Flow. Damit wir in den Flow kommen, brauchen wir eine Herausforderung. Wenn wir z.B. nur Postkarten stempeln müssen, werden wir es nicht schaffen. Wenn uns etwas herausfordert und wir daran wachsen können, werden unsere Geister geweckt und wir können in den Flow kommen ;). 

Das war es wieder von mir. Ich hoffe der Artikel hat euch gefallen und ihr könnt daraus was wertvolles für euch mitnehmen. Lasst mir gerne ein Kommentar oder Like da :). Ansonsten lesen wir uns wieder nächsten Montag ;).

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