5 Tipps gegen ständige Müdigkeit im Alltag

Hier sind fünf Ursache und Tipps, was man gegen dauerhafte Müdigkeit unternehmen kann. Ursachen hierfür sind nicht zu wenig Schlaf, sondern oft psychische Probleme und Ursachen. Man wacht auf und ist trotzdem müde und demotiviert.

Fünf Tipps, um ständige Müdigkeit zu eliminieren:

Du hasst deinen Job/ Studium

Grund Nummer 1, wieso du dich dauernd müde fühlst, ist ein Job, der dir keinen Spass macht! Der Grund, wieso wir oft keine Energie haben, ist ein Beruf, ein Studium oder sonstige Tätigkeit, die uns nicht erfüllt. Tief in uns drinnen wissen wir, es macht uns unglücklich. Wenn man für zehn Jahre einen Job nachgeht, den man nur macht, um die Hypothek abzubezahlen, ist es kein Wunder, dass man sich schlapp und motivationslos fühlt.

Der Arbeitstag macht durchschnittlich zwischen acht und zehn Stunden aus. Sechs bis acht weitere Stunden schlafen wir. In der übrigen Zeit kauf wir ein, kochen, putzen oder machen sonstige Erledigungen. Die letzten zwei Stunden am Tag, macht man dann das, worauf man wirklich Lust hat… seine Lieblings Netflix Serie anzuschauen. Für etwas anderes ist man schließlich zu müde. Man sollte dieses Gefühl als Warnzeichen des Körpers erkennen, dass etwas nicht stimmt. Man muss sich seiner Freiheit bewusst machen. Keiner muss morgen zur Arbeit gehen. Keiner muss zurück nach Hause kommen. Wir haben wirklich die Freiheit alles zu tun. Diese verstecken wir oft hinter einem „ich muss“: Ich muss arbeiten gehen. Ich muss studieren/ eine Ausbildung machen… Wir haben die Freiheit unser Leben selbstbestimmt zu leben. Wir vergessen diese Freiheit aber oft, weil wir uns in Verpflichtungen gefangen fühlen oder denken wir enttäuschen sonst jemanden.

Den Alltag weniger ernst nehmen

Für manche Leute ist jede Entscheidung, jede kleine Angelegenheit bedeutend. Unwichtige kleine Sachen, blähen sie zu einer enormen Wichtigkeit auf. Wenn sie ein Restaurant besuchen, lesen sie die komplette Karte durch, fragen den Kellner nach Rat und wenden unverhältnismäßig viel Energie und Stress auf, um die perfekte Wahl zu treffen. Ich habe mehr Lust auf das Steak, aber aber ist der Preis hierfür wirklich gerechtfertigt?

Es ist der Perfektionismus, der uns dazu treibt eine Ewigkeit für kleine und unbedeutende Entscheidungen zu verschwenden. Es wird so viel Energie für unwichtige Details aufwendet, dass man in einem Dauerzustand der Müdigkeit gleitet.Im Vorfeld, zerdenkt man jede Eventualität. Im Nachhinein stellt man fest, wie unwichtig diese Entscheidung war. Es ist der Zwang alles richtig zu machen und vor anderen gut dazustehen. Was man dagegen machen kann, habe ich in meinem Artikel Perfektionismus geschrieben.

Dankbarkeit

Dankbarkeit ist eine mächtige Charaktereigenschaft, die uns viel Energie geben kann.
Selbst wenn man einen beschissenen Job hat, kann man dankbar für die anderen Sachen im Leben sein. Man kann dankbar sein, dass man ein Auto oder einen schöne Wohnung hat. Man kann dankbar sein, dass man keinen Hunger hat oder für viele andere Kleinigkeiten.

Wir fokussieren uns auf das, was wir nicht habe. Das ist nicht zwingend schlimm, weil wir uns dadurch bewusst machen, was wir im Leben wollen. Es motiviert uns sogar mehr zu erreichen. Aber wenn wir nur diesen Blickwinkel einnehmen, vergessen wir, wie schlecht es den Menschen in anderen Ländern geht.

Diese Dankbarkeit gibt uns viel Kraft. So klischeehaft, wie es klingt: Wenn du dich müde fühlst, sei dankbar, dass du ein Dach über den Kopf hast, Essen, dass dir schmeckt, gesund bist und du Freunde und Familie besitzt.

Dankbarkeit, ist eine wertvolle Quelle der Kraft. Das Leben wird dadurch als Geschenk und nicht als Verpflichtung betrachtet. 

Schlafen

Wenn man dauerhaft müde ist, kann natürlich eine Ursache schlechter Schlaf sein. Die besten Tricks und Tipps, wie man einen besseren Schlaf hat, habe ich in Schlafgewohnheiten, qualitativ hochwertiger Schlaf und besser Schlafen beschrieben.

Aufhören sich zu zerstreuen

Wir sind darauf konditioniert uns durchgehend zu zerstreuen. Auf den Weg zur Arbeit hören wir Musik. Zuhause, machen wir als erstes den Pc an und schauen Netflix. Wir lenken uns mit Süßigkeiten, Alkohol, Drogen oder Zigaretten ab.

Wir mögen uns bzw. verschiedene Teile unsere Persönlichkeit nicht, darum flüchten wir davor indem wir uns zerstreuen. Wir fühlen uns nicht damit okay, dass wir sind, wie wir sind. Damit wir uns dieser inneren Unzufriedenheit nicht stellen müssen, zerstreuen wir uns durchgehend. So müssen wir uns nicht mit uns selber auseinander setzen. Ein starkes Indiz dafür ist, wenn man nicht alleine sein kann oder es einem schwer fällt Stille auszuhalten. Gegen diesen Zwang der Zerstreuung hilft vor allem Meditation und die Entwicklung einer gesunden Selbstliebe.

Ich hoffe dieses fünf Tipps helfen euch, mehr Energie zu haben. 

Lasst gerne ein Kommentar da, ansonsten lesen wir uns wieder nächsten Montag.

Euer Stophel

2 Kommentare

  1. Ich löse das ja sonst mit Kaffee, aber den einen oder anderen Deiner Hinweise werde ich gerne beherzigen. Vor allem das mit der Zerstreuung. Kein Wunder, wenn wir so etwas „zerstreut“ werden…

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