Selbstdisziplin mit 5 Tipps steigern

Laut einer Umfrage ist für viele erfolgreiche Menschen die wichtigste Eigenschaft die Disziplin. Im Gegensatz zur Meinung vieler Menschen ist Disziplin etwas, was man erlernen und trainieren kann. In diesem Artikel erfährst du 5 Tipps für eine stärkere Selbstdisziplin. Was genau Disziplin und wie sie mit unserer Willenskraft in Verbindung steht, kannst du ausführlich in diesem Artikel nachlesen.

Tipp Nummer 1 für mehr Selbstdisziplin: Der Grund für deine Arbeit

Diszipliniertes Verhalten fällt uns am leichtesten, wenn wir sie für ein größeres Ziel erledigen. Wenn wir uns vornehmen jeden Tag Sport zu machen, werden wir wahrscheinlich irgendwann die Disziplin hierfür verlieren. Ein Trick um es durchzuhalten, ist sich das größere Ganze vorzustellen. Elon Musk hat zum Beispiel eine große Vision mit seinem Konzern Tesla. Durch seine Vision, fällt es ihn leichter jeden Tag bis zu 16 Stunden zu arbeiten. Jede Arbeitsstunde sieht er als kleinen Zwischenschritt für das Erreichen seiner Vision an.

Jetzt hat nicht jeder eine Vision die Welt umzukrempeln. Ausreichend ist aber, dass wir uns den Grund für unser Handeln bewusst machen. Dieser Grund führt zu mehr Selbstdisziplin. Ein Grund für täglichen Sport kann sein, dass der Arzt einen eine schlechte Prognose aufgestellt hat und mit täglichem Sport kann man dem entgegen wirken. Ein anderer Grund wäre es, wenn man den Traum hat einen Marathon zu laufen und hierfür täglich trainieren muss. Egal was es ist, es hilft die Aufgabe im großen Ganzen zu sehen und sich dem bewusst zu machen.

Tipp Nummer 2: Gewohnheiten

Gewohnheiten sind sicherlich das machtvollste Instrument für die Selbstdisziplin. Jedes Mal wenn wir uns etwas vornehmen und dies durchziehen, stärken wir unseren Selbstdisziplin-Muskel. Wenn du genaueres über den Mechanismus erfahren willst, dann ließ das einfach im Artikel Willenskraft aufbauen nach. Da erkläre ich es ausführlich an einem Beispiel.

Auf jeden Fall ist eine neue Gewohnheit wie ein Trainingsplan für unsere Selbstdisziplin. Am Anfang ist jede neue Gewohnheit anstrengend. Wenn sie sich jedoch manifestiert hat, dann ist es für uns unangenehmer die Gewohnheit nicht zu machen, als sie zu machen. Obwohl uns jetzt die „neue“ Gewohnheit sehr leicht fällt, trainieren wir damit konstant unseren Selbstdisziplin-Muskel.

Tipp Nummer 3 für mehr Selbstdisziplin: Babysteps

Ein Grund für Prokrastination ist, dass uns eine Aufgabe zu gewaltig und riesig erscheint. Wenn eine Herausforderung zu komplex wirkt, überfordert es uns damit anzufangen, weil wir nicht wissen, wo wir anfangen sollen. Eine hilfreiche Methode dagegen ist es, die Aufgabe in viele kleine Babysteps zu unterteilen. So wirkt es übersichtlicher und das Erreichen kleiner Zwischenziele, motiviert uns viel mehr. Wenn unser Ziel als rauchender Nichtsportler ist, einen Marathon zu absolvieren, dann wäre der erste Schritt sich täglich zu bewegen. Der nächste Schritt wäre einen Trainingsplan aufzustellen. Der nächste Schritt wäre es mit dem Rauchen aufzuhören usw. 

Tipp Nummer 4: Aus der Komfortzone gehen

Selbstdisziplin ist ein Muskel. Um diesen zu trainieren, muss man aus der Komfortzone gehen. Die Komfortzone ist der Bereich, in dem wir uns sicher fühlen und uns wohlfühlen. Sie ist das Umfeld, das wir kennen und gewohnt sind. Wir wachsen jedoch nur mit neuen Herausforderung. Ich habe bereits erwähnt, Selbstdisziplin ist wie ein Muskel. Jeder der sich mit Fitness beschäftigt, weiß es reicht nicht jeden Tag 20 Liegestütze zu machen.

Der Muskel braucht neue Reize, um zu wachsen. So braucht auch unser Geist und unser Charakter neue Reize um zu wachsen. Das können kleine Sachen sein, wie zu einem Bäcker zu gehen, wo man noch nie zu vor Brötchen gekauft hat oder etwas größeres wie einen Fallschirmsprung. Je älter wir werden, desto mehr neigen wir dazu, uns von dem Alltag einlullen zu lassen. Das ist nicht unbedingt schlecht, aber unser Geist verlangt auch nach neuen Reizen. Ich persönlich finde, man sollte mindestens einmal die Woche versuchen, diese Komfortzone zu verlassen. Vor allem bei kleineren Sachen kann man dies öfter machen. 

Tipp Nummer 5 für mehr Selbstdisziplin: Belohnungen

Dieser Trick hängt mit Tipp Nummer 3 zusammen. Wenn wir eine große Aufgabe in Babysteps zerlegt haben, belohnen wir uns für das Erreichen dieser kleinen Zwischenziele. Wir verbessern automatisch unsere Grundstimmung. Indem wir uns für unsere Arbeit und Disziplin belohnen, erzeugen wir positive Assoziationen mit unserem großen Ziel und mit unserem disziplinierten Verhalten. Dieses Konzept beruht auf der klassischen Konditionierung. Wenn man einen Hund sein Fressen gibt und jedes Mal dabei eine Glocke läutet, wird sich nach einer gewissen Zeit beim Klang der Glocke sein Speichelfluss bilden, selbst wenn er kein Essen sieht. Wie das ausführlich funktioniert, könnt ihr hier nachlesen. 

Das funktioniert auch mit uns Menschen. Wir nehmen es immer mehr als etwas positives und erstrebenswertes wahr, ein diszipliniertes Verhalten an den Tag zu legen. Wir schaffen damit das Gegenteil von einen Teufelskreis.

Das war es diese Woche wieder von mir. Wenn euch der Artikel gefallen hat, lasst mir gerne ein Like oder Kommentar da. Ansonsten lesen wir uns wieder nächsten Montag.

Euer Stophel ;).

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