Die Morgenroutine von Timothy Ferriss

Es ging hier schon öfter darüber, auf welche unterschiedlichen Weisen man seinen Morgen gestalten kann (z.b. die 20/20/20 Methode oder Tipps um früh aufzustehen).

Der Autor Timothy Ferriss (bekannt durch das Buch die 4 Stunden Woche*) erklärt in einem Interview, was er jeden Morgen macht und welche Gewohnheiten er anderen empfiehlt.

Tipp 1: Handy im Flugzeugmodus

Bevor Timothy Ferriss schlafen geht, stellt er sein Handy auf Flugzeugmodus. Für viele von uns beginnt der Tag damit, dass wir nach unserem Handy greifen. Im Flugzeugmodus werden wir nicht von Social Media, Emails und anderen Benachrichtigen zugemüllt. Die Konsequenz ist, dass wir sofort in eine Stresssituation geraten. Indem man das Handy noch eine Zeit im Flugzeugmodus lässt, beginnt man den Tag entspannter und hat Zeit für sich selber.

Tipp 2: Als erstes das Bett machen 

Die erste Sache, die der Erfolgsautor am Morgen macht, ist sein Bett. Selbst wenn er den ganzen Tag nichts anderes nützliches zustande kriegt, hat er eine Sache erledigt. Egal was jetzt passiert, er war schon mal nicht komplett unproduktiv. Er bezeichnet es außerdem als eine Art Lesezeichen für Produktivität, wenn man abends in ein gemachtes Bett schlafen geht. Vor allem wenn man zuhause arbeitet, empfiehlt er diese Morgenroutine. Unsere Umwelt hat unmittelbaren Einfluss auf unsere Gedanken. Wenn wir in einer unordentlichen Umgebung sind, werden unsere Gedanken unklar und unkonzentriert. Äußeres Chaos führt zu innerem Chaos.

Tipp 3: 10-15 Liegestütze

Er empfiehlt danach etwas Sport zu machen. Es braucht jedoch kein anstrengendes Workout zu sein. Der Gedanke ist sich direkt am Morgen etwas zu bewegen und dadurch gleich in einen besseren Gemütszustand zu kommen. Seiner Meinung nach reichen 10 bis 15 Liegestütze vollkommen aus.

Tipp 4: Journal schreiben

Nahezu jeden Tag schreibt Timothy Ferriss in sein Journal. Es ist oft eine Hilfe zur Selbstreflexion und eine Möglichkeit mit sich selber auseinander zu setzen. Ob man dabei sein 5-Minuten-Journal macht oder normal Tagebuch schreibt oder aufschreibt, was einen gerade durch den Kopf geht ist unwichtig.

Tipp 5: 10-20 Minuten Meditation

Timothy Ferriss empfiehlt jeden Tag zu meditieren. Für ihn hat die Meditation einen großen Vorteil: Er sieht sie als Training, um emotional weniger reaktiv zu sein. Du lernst deine Gedanken und Gefühle zu beobachten und erkennst bestimmte Muster an dir selber.

Wenn dich später jemand aufregt, provoziert oder dich ein Umstand frustriert , wirst du nicht in der schlechtesten möglichen Variante darauf antworten und die Gesamtsituation noch schlimmer machen. 

Falls ihr selber das Interview anschauen wollt, ist hier der Link dafür: https://www.youtube.com/watch?v=LHAyE0UC5I4

Das war es diese Woche wieder von mir. Lasst mir gerne ein Kommentar da, ob ihr bereits eine von diesen Sachen macht und ob es euch hilft.

Ansonsten lesen wir uns wieder nächsten Montag ;).

Euer Stophel

2 Kommentare

  1. Wow – meine Morgenroutine gleicht der seinen, außer dass ich statt Liegestütze lieber Yoga mache, doch das ist ja egal.
    Ich bin zwar (noch 😉 ) keine Millionärin, doch ich bereite mir mit diesen Zutaten selbst einen guten Start in den Tag. Das heißt konkret, ich stehe mindestens zwei Stunden vorher auf, bevor ich aus dem Haus gehe – und manchmal klingelt der Wecker dann auch schon um 4 …

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