Die Don’t Dos am frühen Morgen

Ich habe bereits viel darüber geschrieben, was man nach dem Aufstehen machen kann, um einen produktiven Tag zu haben. Was passiert, wenn man regelmäßig um 5:00 Uhr aufsteht oder wie schaut die Morgenroutine von Timothy Ferris aus.

Aber nicht jeder von uns möchte gleich seine komplette Morgenroutine umstellen und alles anders machen. Manchmal genügen schon minimale Veränderungen für große Unterschiede. Im Folgendem zeige ich fünf Dinge, die so einen Unterschied ausmachen können, wenn wir sie vermeiden.

Nummer 1: Social Media nach dem Aufstehen vermeiden

Das Erste, was viele nach dem Aufwachen machen, ist auf dem Handy ihre Social Media Accounts nach Neuigkeiten zu untersuchen. Eigentlich möchte man nur kurz schauen, was es Neues auf der Welt gibt. Ich hatte aber immer das Problem, dass aus den geplanten zwei Minuten schnell 20 Minuten vor dem Handy geworden sind. Wenn der Tag so anfängt, wird oft der restliche Morgen weniger produktiv. Der Tag beginnt direkt mit Prokrastinieren.

Zudem wird unsere Gehirn mit Reizen überflutet. Wir sehen viel Werbung, neue Nachrichten, grelle Lichter, Likes, Tweets etc. Unser Gehirn muss das alles verarbeiten und rausfiltern, was wichtig und unwichtig ist. Wenn wir so vielen Reizen auf einmal ausgesetzt sind, werden wir automatisch zerstreuter und unsere Konzentration nimmt rasant ab. Wir konzentrieren uns nicht auf eine Sache, sondern werden mit vielen unterschiedlichen Reizen gleichzeitig überschwemmt. Wenn wir danach lernen oder arbeiten müssen, ist es für uns viel schwieriger konzentriert zu bleiben, weil wir uns im Vorfeld massiv zerstreut haben.

Nummer 2: Ungesundes Frühstück vermeiden

Dieser Punkt ist selbsterklärend. Zwischen Abendessen und Frühstück liegen ca. 12 Stunden. Unser Körper braucht neue Nährstoffe und Energie, um für den Tag versorgt zu sein. Wenn man dagegen sehr zuckerhaltig frühstückt, hat unser Körper zwar kurzfristig viel Energie, wird aber für den restlichen Tag schlechter gewappnet sein.

Nummer 3: Snooze Button vermeiden

Wenn der Wecker klingelt, drücken viele als erstes den Snooze Button. Der Wecker wird still und klingelt zehn Minuten später erneut. Das klingt als erstes nicht schlimm. Runter gebrochen heißt es jedoch Folgendes: Als du am Abend den Wecker gestellt hast, hast Du dir das Ziel gesetzt zu einer bestimmten Zeit aufzustehen. Wenn Du stattdessen den Smooze Button drückst, ist die erste Aktion nach dem Aufwachen zu versagen. Es kommt dir vielleicht nicht so vor, aber dein Unterbewusstsein realisiert und merkt sich dieses Verhalten. Es beeinflusst dein zukünftiges Verhalten und schmälert dein Selbstvertrauen.

Nummer 4: Putzen vermeiden

Das klingt im ersten Moment seltsam, aber der Gedanke dahinter ist Folgender: Nach dem Aufwachen haben wir am meisten Konzentration, Willenskraft und Kreativität. Diese Eigenschaften funktionieren wie ein Muskel. Je mehr er beansprucht wird, desto schwächer wird für diesen Tag. Für Aufräumen und Putzen braucht man jedoch nicht viel Konzentration oder Kreativität. Man kann es stattdessen problemlos am Abend machen. Es wäre schade die Zeit, wo wir am konzentrierteren und kreativsten sind, lediglich mit Putzen zu verbringen.

Das gleiche gilt auch für To-Do-Listen. Wenn man den Tag plant, macht man das am besten den Abend vorher.

Nummer 5: Vermeiden zu unregelmäßigen Zeiten aufzustehen

Unser Körper passt sich unseren Gewohnheiten an. Wenn wir jeden Tag um 09:00 Uhr aufstehen, stellt sich unser Körper darauf ein und wir fühlen uns zu dieser Zeit fit und wach. Stehen wir zu unregelmäßigen Zeiten auf, kann unser Körper damit nur sehr schlecht umgehen und weiß nicht, wann er uns wie viel Energie zur Verfügung stellen soll. Wir fühlen uns energielos und dauermüde. Wenn wir zu gleichen Zeit schlafen gehen und aufwachen, passen sich die Schlafzyklen daran an und die Qualität des Schlafes nimmt massiv zu.

Im Idealfall sollte man wirklich jeden Tag zur gleichen Zeit aufstehen, sogar am Wochenende. Bei vielen ist es so, dass sie unter der Woche zu wenig schlafen und dieses Defizit am Wochenende versuchen aufzufüllen. Aus biologischer Sicht wäre es dennoch am besten auch am Sonntag zur gleichen Zeit aufzustehen. Das muss jedoch jeder für sich entscheiden. Ich schlafe persönlich auch am Sonntag oft eine Stunde länger ;).

Das war es wieder von mir. Die nächsten Artikel erscheinen wieder montags und in altbekannter Regelmäßigkeit.

Ansonsten eine schöne Woche noch und wir lesen uns wieder nächsten Montag ;).

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