Prokrastination

Prokrastination verhindern mit der 3-2-1-Regel

Prokrastination ist ein Problem, das jeden von uns begleitet. Man muss die Steuererklärung machen, Hausarbeit schreiben oder Wäsche waschen. Anstatt damit anzufangen, sagt man sich: Ich mache das, aber erst schaue ich noch einen Folge auf Netflix. Oder: Ich mache das, aber als erstes lese ich noch die neusten Nachrichten. Die Aufgabe wird auf den Abend verschoben und das steigert sich, bis es Tage oder wochenlang auf die lange Bank geschoben wird.

Im Hinterkopf weiß man immer, dass man noch etwas Wichtiges zu erledigen hat. Das führt dazu, dass wir es verdrängen und Stress erzeugt wird. Wenn man anstatt zu lernen, den ganzen Tag auf der Couch liegt, schüttet unser Gehirn dennoch das Stresshoormon Cortisol aus, weil es noch Aufgaben zu erledigen gibt. Die Folge ist, dass wir trotz „Entspannung“ gestresst sind.

Jetzt gibt es ganze Bücher darüber, wie man die Prokrastination bezwingen kann.

Keiner will die Aufgaben auf die lange Bank schieben, weil jeder weiß wie unangenehm sich das anfühlt.

Vor einiger Zeit habe ich bereits hier einen Artikel geschrieben, was man gegen Prokrastination machen kann, beziehungsweise welchen Ursprung Prokrastination hat.

Anstatt hier wieder fünf Tipps dagegen zu geben, stelle ich eine super einfache Methode vor, die direkt unser Unterbewusstsein beeinflusst.

3-2-1-Regel gegen Prokrastination

Immer wenn man daran denkt, dass man noch etwas erledigen muss, z.B. eine Hausarbeit schreiben, Lernen, Putzen etc., zählt man in Gedanken von drei runter (drei, zwei, eins) und macht es.

Der Trick hört sich jetzt auch super einfach an, nach dem Motto: Wenn du dich ablenkst, um nicht zu lernen, dann höre auf dich abzulenken und lerne einfach. Nur dieses „Motto“ hat in den seltensten Fällen jemand geholfen.

Die 3-2-1-Regel beeinflusst aber direkt und sofort unsere Unterbewusstsein.

Es gibt einen großen Unterschied zwischen Denken und Handeln. So hat sich jeder schon mal vorgestellt viel Sport zu machen und in die Form seines Lebens zu bekommen, aber es dann nicht umgesetzt. Diesen Graben zwischen Denken und Handeln wird mit dem Runterzählen umgangen. Indem ihr von drei runter zählt, seid ihr schon im Handeln drinnen und habt diesen Graben bereits überquert.

Ein weiterer Vorteil ist, dass Momentum erzeugt wird. Mit Momentum meine ich folgendes. Stelle dir vor, du machst es dir zur Aufgabe jeden Tag mindestens einen Liegestütz zu machen. Wahrscheinlich wirst du oft, viel mehr als nur einen einzigen Liegestütz machen, weil du bereits angefangen und Momentum kreist hast. Du bist jetzt schon unten und jetzt ist es keine wirkliche Überwindung mehr statt einen gleich zehn Liegestütze zu machen. Sobald wir schon mittendrin sind, ist es um ein vielfaches einfacher weiter zu machen.

Ich weiß es klingt zu einfach, aber probiert es einfach aus. Man hat dabei ja nicht wirklich was zu verlieren. Mir ist es eine große Hilfe gewesen.

Das war es diese Woche wieder von mir. Lasst mir gerne ein Kommentar da, ansonsten lesen wir uns wieder nächste Woche ;).

Euer Stophel

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