fünf stunden Regel

Die fünf Stunden Regel

Wie funktioniert die fünf Stunden Regel?

Die fünf Stunden Regel ist sehr einfach. Eine Stunde am Tag widmest Du dich etwas Neues zu lernen und dein Wissen zu erweitern. Das machst Du fünf Tage in der Woche. Die Regel hat Michael D. Simmons erfunden, der Autor und erfolgreicher Unternehmer ist. Die Idee dazu hatte er vom amerikanischen Präsidenten Benjamin Franklin. Benjamin Franklin wandte täglich mindestens eine Stunde auf, um zu lernen. 

Zeit finden eine Stunde zu lernen

Jeden Tag eine Stunde zu lernen ist zeitlich eine extreme Herausforderung. Darum hier ein paar Tipps, wie man es dennoch schaffen kann.

Nach einen anstrengenden Tag voller Probleme wird es schwer sich abends noch aufzuraffen um eine ganze Stunde etwas zu lernen, obwohl man einfach nur auf der Couche entspannen will. Eine Möglichkeit das dennoch zu schaffen, ist es etwas früher aufstehen und direkt am morgen mit dem Lernen zu beginnen. Speziell hierzu möchte ich auf diesen Blogartikel von mir verweisen.

Diese Stunde kann man auch in mehrere Portionen über den Tag aufteilen. So kann man die erste halbe Stunde am morgen nach dem aufwachen machen und abends vor dem Schlafen gehen die restliche halbe Stunde.

Eine weitere Hilfe ist es klein anzufangen. Eine Stunde am Tag ist großer Zeitblock. Man kann erstmal mit 30 Minuten täglich anfangen und nach einer Woche sich langsam steigern bis man auf eine Stunde tägliches Lernen kommt. 

Was soll man lernen?

Was man lernt ist jedem freigestellt. Ich möchte jedoch. ein paar Tipps hierzu geben. 

Vor allem wenn man Student ist und eh schon viel lernt, hat man auf diese Regel wahrscheinlich weniger Lust. Jedoch muss man es sich nicht so anstrengend machen. Während in der Uni oft sehr komplexer Lernstoffe vermittelt wird, kann man hier ein Buch über Verkaufen lesen. Oder ein Buch über Marketing, Rhetorik, Charisma, Freunde finden, Astronomie, Ernährung oder irgend eine Thematik die einen interessiert. Lesen ist meiner Meinung nach ein super Einstieg für diese neue Gewohnheit. Vor allem, wenn man das Lernen über den Tag aufteilt, kann man abends vor dem Einschlafen noch 30 Minuten ein Buch lesen. Das hat zusätzlich noch einen positiven Einfluss auf die Schlafqualität. Vor dem Schlafen lesen ist um einiges reizärmer als etwas auf Netflix oder im Fernsehen anzuschauen.

Gewohnheiten verbinden

Mein Tipp ist vor allem, diese neue Gewohnheit mit anderen Gewohnheiten zu verbinden. Das macht es leichter diese neue Gewohnheit anzunehmen. Statt zu lesen, kann man sich auch ein Hörbuch runterladen. Das kann man dann auf dem Weg zur Arbeit hören, wenn man die Wohnung putzt oder mit dem Hund Gassi geht. Dadurch „verliert“ man auch nicht eine ganze Stunde am Tag. Ein Hörbuch ist meiner Meinung nach die beste Möglichkeit um mit dieser neuen Gewohnheit anzufangen. 

Man kann die Stunde auch zum Reflektieren nutzen. Selbstreflexion klappt vor allem mit einem Tagebuch sehr gut. Man kann analysieren, was gut geklappt hat und was nicht. Oder wieso man heute glücklich oder unglücklich war. Man ist mit dem Lernen sehr flexibel, egal ob man neue Fähigkeiten oder etwas über sich selber lernt. Da der Begriff Lernen auch sehr frei ist, kann man es für Experimente nutzen. Sagen wir Du hast noch nie meditiert und liest einen Blogartikel über Meditation. Dann kannst du die Stunde nutzen, um mal das Meditieren auszuprobieren. Lernen muss nicht immer stur am Schreibtisch passieren, man kann auch durch neue Aktivitäten Erfahrungen sammeln.

Fazit

Die fünf Stunden Regel ist meiner Meinung nach etwas sehr effektives. Diese aber umzusetzen, ist oft nicht leicht, vor allem in stressigen Phasen. Wenn man dies als Gewohnheit macht, wird es aber m.M.n. langfristig gigantische Auswirkungen machen. Da ich selber erst vor Kurzem davon gehört habe, kann ich aber keinen Erfahrungsbericht dazu abgeben. Ich möchte es aber selber versuchen und werde mit 30 Minuten täglich anfangen. Wenn ihr selber Erfahrungen dazu habt oder es auch ausprobieren wollt, dann lasst gerne ein Kommentar da, vielleicht auch was ihr gerne neues Lernen würdet. Ansonsten lesen wir uns wieder nächste Woche ;).

Euer Stophel 

5 Kommentare

  1. Ich wüsste keinen Tag, an dem ich nicht Neues lerne, lieber Stophel. Muss es denn etwas sein, dass außerhalb meines sowieso schon sehr großen Interessenrahmens liegt?

  2. Nein überhaupt nicht :). Wenn du dich z.B. seit 10 Jahren intensiv mit Astronomie beschäftigst, spricht nichts dagegen auch in dieser Stunde sich damit zu beschäftigen 😉

  3. Tolle Idee. Vor allem, weil sie jeder mit seinen eigenen Grundlagen und nach seinen eigenen Möglichkeiten umsetzen kann. Gefällt mir sehr…

  4. Ich habe mir selbst tatsächlich auch vorgenommen jeden Tag etwas zu lernen. Da ich momentan sehr viel Uni habe, schaffe ich es zwar nicht ganz eine Stunde und auch beim Lesen bin ich nicht mehr aufnahmefähig genug (anders in den Semesterferien). Momentan besteht mein Lernen darin, dass ich mir jeden Tag mindestens ein YouTube Video anschaue oder einen Podcast höre und somit meinen Horizont erweitere. Es sind auf viele interessante Dokus dabei. Liebe Grüße 😊

  5. Ich habe eben auch einen Beitrag zum Thema gepostet. Etwas zum ersten Mal tun. Als Kind macht man das ja ständig. Auch als Erwachsene und älter werdende Menschen sollten wir nicht aufhören, Dinge zum ersten Mal zu tun. Sie halten uns lebendig und jung und ….man vergisst die ersten Male nicht mehr so schnell….
    Liebe Grüsse Brig

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