Körpersprache

Körpersprache verbessern mit diesen fünf Tipps

Der erste Eindruck ist der Wichtigste. Je weniger wir einen Menschen kennen, desto genauer scannen und bewerten wir die Körpersprache von ihm. Aus ihr schließen wir auf seinen Charakter, wie selbstbewusst und dominant er ist sowie seinen sozialen Status. Das alles läuft in wenigen Augenblicken ab. Diesen Eindruck zu revidieren ist nicht unmöglich, aber schwer. Vor allem werden uns die Menschen anders behandeln, je nachdem in welche Schublade sie uns stecken. Würde vor uns eine Person stehen, von der wir glauben, dass sie ein Regierungschef ist, würden wir uns komplett anders verhalten, als vor einer Person, von der wir die Info erhalten haben, dass sie obdachlos ist.

Unser soziales Umfeld steckt uns immer in Schubladen, damit es weiß, wie es mit uns umgehen kann.

Weil die Körpersprache darum so wichtig ist, hier ein paar Tipps um diese zu verbessern:

Tipp 1 für eine bessere Körpersprache: Der Handschlag

Wenn der Handschlag schwach, schlaff und kraftlos ist, wirken wir genau so auf unser Gegenüber. Wir wirken bei den Leuten, denen wir die Hand geben schlaff und kraftlos. Darum sollte man beim Handschlag darauf achten nicht zu fest aber auch nicht zu schwach zu drücken.

Tipp 2 für eine bessere Körpersprache: Eine aufrechte Körperhaltung

Wir sind oft schon eine schlechte, gebeugte Körperhaltung gewöhnt. Dadurch wirken wir unterwürfig, enttäuscht und traurig. Eine mentale Hilfe für eine aufrechte Körperhaltung und einen geraden Gang ist Folgendes: Stell dir vor auf der Mitte deines Kopfes ist eine Schnur befestigt. An dieser Schnur wird nun gerade nach oben gezogen, so dass du dich aufrichten musst. Gleichzeitig stellst Du dir vor, dass aus der Mitte deiner Brust eine Schnur verläuft und jemand zieht daran in die Richtung wo du gerade hinlaufen wolltest. Dadurch hast du automatischen eine aufrechte Körperhaltung und einen kraftvollen Gang nach vorne.

Jetzt geht diese Mentalübung im Alltag schnell unter. Darum empfehle ich Dir eine neue Gewohnheit. Immer wenn du durch eine Tür gehst, stellst Du dir vor, wie zwei Schnüre dich nach oben und nach vorne ziehen. Mit der Zeit gewöhnt sich dein Körper und Unterbewusstsein daran und du wirst ganz automatisch aufrecht durch die Welt gehen. 

Tipp 3: Die Körperspannung

Ein wichtiger Punkt für eine gesunde und natürliche Körperhaltung ist die Körperspannung. Viele haben zum einen durch das viele Sitzen und den Mangel an sportlicher Betätigung eine sehr schlechte Körperspannung. Das führt schnell zu Haltungsproblemen und Rückenschmerzen. Körperspannung kann jeder von uns aufbauen und trainieren. Eine der bekanntesten Übungen hierzu sind Planks

Ich will jetzt aber keine Fitnessanleitungen geben, weil ich mich dafür zu wenig auskenne. Wenn ihr ein paar Übungen machen wollt, empfehle ich dieses Video: 

Tipp 4 für eine bessere Körpersprache: Blickkontakt vermeiden

Ein häufiger Fehler, vor allem von schüchternen Menschen, ist es den Blickkontakt zu vermeiden. Es heißt die Augen sind der Spiegel der Seele, darum haben wir auch ein großes Interesse unser Gegenüber in die Augen zu schauen, um ihn einschätzen zu können. Wird der Augenkontakt vermieden, haben wir den Eindruck unser Gegenüber will etwas vor uns verheimlichen, oder dass es eine sehr ängstliche Person ist.

Tipp 5: Verschränkte Körperhaltung

Eine allgemein abweisende Körpersprache, passiert oft bei Bewerbungsgesprächen, weil der Bewerber in der Regel sehr aufgeregt ist und Angst verspürt. Viele neigen dann Gegenstände vor sich als Abwehrschild zu halten. Im Gespräch wird dann oft die angebotene Kaffeetasse vor die Brust gehalten. Auch verschränkte Arme werden als Verweigerungshaltung interepreteiert. In der Regel sollte man auf eine offene Körpersprache achten, da dies unserem Gegenüber vermittelt: „Ich habe nichts zu verbergen; von mir geht keine Gefahr aus.“

Wenn Du mehr darüber erfahren willst, wie Du deine Körperhaltung verbessern kannst, dann wäre dieser Artikel auch etwas für Dich ;).

Das war es dieseWoche wieder von mir. Lasst mir gerne ein Kommentar da, ansonsten lesen wir uns wieder nächsten Montag ;).

4 Kommentare

  1. Kleine Schritte gehen… von heute auf morgen wird es meist nichts, aber irgendwo ist es wert, anzufangen.
    Tat ich genauso – und blick ich zurück, dann voila – die Rückmeldungen dadurch stärken einen.

    Jede Verbesserung gibt Feedback – es lohnt sich also anzufangen.

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